Review Buch - Die Muschel Sucher

Montag, 6. August 2012



Wie angekündigt auf Facebook und Twitter werden nun auf unserem Blog öfters Buchvorstellungen erfolgen.
Wir erhoffen uns damit mehr Leser anzusprechen und vor allen Dingen mehr Abwechslung auf unserem Blog reinzubringen.

Das Buch, das ich euch heute vorstellen möchte heißt: "Die Muschel Sucher". Bei dem Buch handelt es sich um einen Frauenroman und wurde bereits schon verfilmt.

Ein paar Fakten zum Buch:

Autorin: Rosamunde Pilcher wurde 1924 in Lelant, Cornwall, geboren.
Verlag: Rowohlt Taschenbuch
Auflage: 26. Auflage 2011. Die Originalausgabe erschien 1987 unter dem Titel "The Shell Seekers".
Seiten: Das Buch umfasst 703 Seiten
Preis: ca. 9,99 €




Bevor ich zu meinen persönlichen Eindruck komme, habe ich das Buch für euch in meinen Worten etwas zusammengefasst.

Die Geschichte:

Die junge Penelope heiratet einen jungen Mann, da sie ein Kind von ihm erwartet. Es ist die Zeit des zweiten Weltkrieges und der junge Ehemann wird in den Krieg eingezogen.
Währenddessen fährt Penelope von London nach Cornwall zu ihrem Vater und bringt dort ihr erstes Kind bzw. ihre Tochter namens Nancy zur Welt.

Penelopes Vater ist ein großatiger Maler. Als sie noch ein Kind war, malte er sie im Kreise von zwei anderen Kindern mit einer Muschel in der Hand. Er nannte das Bild: "Die Muschel Sucher".  Das Bild spielt während der gesamten Geschichte immer wieder eine große Rolle.

Während des Einsatz ihres Ehemanns im Weltkrieg, meldet er sich die ganze Zeit nicht bei Penelope. In dieser Zeit lernt Penelope Richard kennen. Die beiden verlieben sich in einander und beginnen schließlich eine Affäre.

Als Richard im Krieg ums Leben kommt, geht Penelope wieder nach London zu ihrem Ehemann zurück, der vom Krieg zurückgekehrt ist.
Mit ihm bekommt sie noch zwei weitere Kinder, eine Tocher und einen Sohn.

Im weiteren Verlauf der Geschichte, lebt sich das Paar im weiter auseinander, bis ihr Ehemann sie sogar schlägt, Geheimnisse vor ihr hat und letztendlich verlässt.

Jahrzente später als Penelope merkt, dass ihre älteste Tocher und ihr Sohn, "Die Muschel Sucher" und andere Bilder von ihrem Vater  zu Geld machen wollen, vermacht sie das Bild "Die Muschel Sucher", welches Penelope als Erbstück von ihrem Vater bekam, einem Museum im kleinen Ort im Cornwall, indem sie glückliche Jahre mit ihrem Vater erlebt hatte. Mit dem Verkauf der restlichen Bilder (Skizzen) gönnt sie sich nochmal eine Reise nach Cornwall, da sie auch weiß, dass sie aufgrund ihrer Herzschwäche nicht mehr lange zu leben hat.





Persönlicher Eindruck:

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und einfach zu lesen. Dadurch lässt sich das Buch zügig lesen.
Das Buch ist aufgeteilt in Erzählungen aus den Perspektiven der Kinder und anderer Personen. Eine solche Unterteilung bzw. Aufmachung sieht man selten bei Büchern und stellt somit eine Besonderheit dar.
Ich hatte mit dieser Aufmachung keinerlei Probleme, ganz im Gegenteil, man erhält somit einen tiefen Einblick in die Charakteren der Beteiligten und kann sich somit besser in sie hinein versetzen.
Die Lebensgeschichte der Penelope ist sehr ergreifend geschrieben und man kann sie mühelos durch ihre Lebensjahre begeleiten. Ich habe das Buch mit Freude gelesen.

Fazit:
  • Lesenswert
  • Leicht spannend, dafür lehrreich und emotional aufgebaut

Gesamtbewertung:

Von mir erhält das Buch fünf volle Sterne!




1 Kommentar:

  1. Danke für den schönen Tipp. Klingt nach einem Buch für die Wanne :-) Da hab ich seit neustem auch eine Muschel liegen, aber für den Kopf zum drauflegen. Ich hatte einen Gutschein gewonnen ( von den) und wusste echt nicht was ich bestellen soll. Dann hab ich das gefunden und bin seit dem Wannenleserin :-)

    Nina

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